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Surfboard Front Pads



Surfboard Frontpads als Alternative zu Surfwax gibt es eigentlich schon lange. Mitte der 80er Jahre waren Surfboard Front Grips von Gorilla sogar einigermassen angesagt und viele Leute benutzen sie. Heute sieht man sie bei Wellenreitern nur noch sehr selten. Man spart sich zwar das Wax und hat bei allen Temperaturen den gleichen Grip, aber die konventionellen Matten aus geschäumten EVA sehen einfach nicht sexy aus und  saugten durch die offenporige Struktur etwas Wasser auf, was das Surfboard etwas schwerer macht. Manche der EVA Matten scheuern zusätzlich an den Kanten noch den Oberkörper auf, wenn man mit freiem Oberkörper surft.

Marktübersicht Surfboard Finnensysteme

Surfboard Finnensysteme
Bei den Finnensystemen von Surfboards gibt es eigentlich nur drei in Deutschland relevante Bauweisen:

- FCS Finnensystem (1 & 2)
- Future Finnen (3)
- fest anlaminierte Finnen
    Eine Sonderform stellen zusätzlich noch die US-Boxen (4) für Mini Malibus / Longboards oder Retro Shapes dar, die oft in Verbindung mit Seitenfinnen (dann auch wieder mit FCS oder Future Finnensystem) verbaut werden.

    Surfboardblanks - Materialien im Überblick

    Surfboard Blanks
    unbearbeitete Surfboard Blanks
    Welche Arten in Surfboard Blanks gibt es eigentlich, welche Vor- und Nachteile haben sie und welcher Schaum hat welche mechanischen Eigenschaften? Hier wollen wir einen kleinen Überblick darüber geben.

    Polyurethan (PU Blanks)

    PU Surfboardblanks sind bei hochwertigen, nicht industriell gefertigten Surfboards Standart. Sie sind leicht, recht stabil und lassen sich von Hand sehr gut bearbeiten. Diese Surfboardblanks sind seit den 60er Jahren Standard. Es gibt einige grosse Hersteller wie US Blanks, Surfblanks, Buford und Homeblown. Allerdings gelten diese Blanks nicht als besonders umweltfreundlich, weil sie nicht recycelt werden können und hohe Umweltbelastungen bei der Herstellung verursachen. Zudem sind sie nicht "closed cell", saugen also Wasser bei Beschädigungen des Laminates. Diese Blanks können mit Polyester oder Epoxyharz laminiert werden.

    Wellenreiten lernen in Surfschulen

    surfschule surfcamps

    Das Wellenreiten und der dazugehörige Lifestyle wurde in den letzten Jahren ohne Frage sehr gehyped. Mit den Umsätzen von Surffashion auch für Nichtsurfer (sogennante T-Shirt Surfer) stieg auch der Marketingaufwand und damit durch die mediale Recihweite das Verlangen der Leute diesen Sport zu erlernen.

    Diesem im Wege steht jedoch, dass Wellenreiten eine sehr schwierige Sportart ist und bei Unkenntnis der Eigenarten des Meeres dazu noch eine ziemlich gefährliche.

    Surfboards - Über die Qual der Wahl

    Tracks, das wohl älteste Surfmagazin Australiens veröffentlichte mal ein interessantes Statement des international anerkannten Shapers Geoff McCoy: 90 % aller Surfer fahren das falsche Brett.

    Der Hang zu einem zu kleinen Brett ist auch unter Anfängern anzutreffen. Wahrscheinlich ist es ein Ausdruck von Ungeduld oder auch nur der Wunsch, es dem Profi gleichzutun. Vielleicht möchte man auch einfach nur vom Aussehen zu den Surfboardartisten dazugehören.

    Die Wiederentdeckung von Retro Shapes bei Surfboards

    Surfboards mit Retro Shapes haben mittlerweile einen festen Platz in den Racks der Surfshops. Die Palette an verfügbaren Surfboardshapes ist gross geworden. Vor wenigen Jahren beherrschten die vier Boardtypen Fish, Shortboard, Mini Malibu und Longboards den Markt und alles dazwischen erhielt den schwammigen Namen "Funboard". Heute fahren immer mehr Surfer Retro Shapes und das aus gutem Grund. Mit Boardshapes wie dem Retro Fish, dem Egg, Wombats oder Single Fins lässt man alte Boardshapes wiederauferstehen, die einst dem hartem Performancesurf-Gedanken zum Opfer fielen. Dabei vergass man aber, dass der Surf mit diesen Shapes oft viel mehr Spaß macht, auch wenn man damit eben nicht so harte Snaps machen kann und weniger Spray werfen kann, wie mit den radikalen Shortboards.

    Wahl des richtigen Surfboards zum Wellenreiten

    Die Wahl des richtigen Surfboards entscheidet wesentlich darüber wie viel Spaß du später in der Welle hast. Im Gegensatz zum Snowboarden, wo auch wenig Fortgeschrittene mit nicht optimalen Boards den Berg irgendwie herunterkommen, kann die Wahl des falschen Surfboards im schlimmsten Fall Urlaubsfrust ohne eine einzige gesurfte Welle bedeuten.